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SNB diskutiert Swap-Abkommen für Renminbi

Der Renminbi ist nach dem Dollar zur am zweithäufigsten genutzten Handelswährung geworden. Das Interesse der europäischen Finanzzentren ist gross, zu einem Offshore-Hub für die Währung zu werden.

Es ist an der Zeit: Der Renminbi, Chinas Währung, hat im Oktober den Euro überflügelt und ist nach dem Dollar zur am zweithäufigsten genutzten Handelswährung geworden. Der Franken liegt auf Platz sieben. Dies zeigen Zahlen der internationalen Genossenschaft der Geldinstitute (SWIFT).

Gross ist deshalb das Interesse europäischer Finanzzentren, zu einem Offshore-Hub für den Renminbi zu werden, der irgendwann einmal voll konvertierbar werden soll. Aktiv bemühen sich London, Paris, Luxemburg, Frankfurt und Zürich um den Status als Offshore-Hub. Lange sah es so aus, als ob die Schweiz ins ­Hintertreffen geraten sei: Es fehlt eine ­chi­nesische Bank, die das Clearing über­nehmen könnte, und es fehlt ein Swap-Abkommen mit der chinesischen Nationalbank (People’s Bank of China).

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