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SNB gibt mehr für Schwächung des Frankens aus

Um die Folgen der Coronakrise zu dämpfen, hat die Schweizerische Nationalbank allein in der ersten Jahreshälfte 90 Mrd. Fr. aufgewendet.

(Reuters) Die Schweizerische Nationalbank gibt in der Coronavirus-Pandemie mehr Geld zur Schwächung des Franken aus als in den Vorjahren. Allein in der ersten Jahreshälfte seien es 90 Mrd. Fr. gewesen, sagte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg am Montag – deutlich mehr als in jedem der vier Jahre zuvor. Der Franken gilt als sicherer Hafen und ist in Krisenzeiten besonders gefragt. Hätte er stärker aufgewertet, wären die negativen Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft grösser gewesen als ohnehin schon, sagte Zurbrügg.

Die SNB (SNBN 4'640.00 -0.22%) halte an ihrer Politik der negativen Zinsen und Devisenkäufe fest. Es sei auch in Zukunft möglich, Geldpolitik mit negativen Zinsen zu betreiben, sagte Zurbrügg. Die Bank sei sich aber der Probleme bewusst, die unterhalb einer gewissen Schwelle aufträten.

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