Märkte / Devisen

SNB interveniert massiv

Die Coronakrise zwingt die Nationalbank zu den stärksten Interventionen seit dem Frankenschock 2015.

Zur Verhinderung einer allzu starken Aufwertung des Frankens muss die Nationalbank immer mehr Geld in die Hand nehmen. In der vergangenen Woche bis und mit Donnerstag dürfte sie für rund 11 Mrd. am Devisenmarkt Euro und Dollar gekauft haben. Darauf deuten die am Montag publizierten Sichteinlagen der Geschäftsbanken bei der SNB hin. Sie sind gegenüber der Vorwoche von rund 609 auf 620,5 Mrd. Fr. gestiegen.

So stark sind die Sichteinlagen in einer Woche seit 2015 nicht mehr gestiegen, als die SNB nach der Aufhebung des Euromindestkurses massiv am Devisenmarkt intervenieren musste. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?