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Märkte / Makro

«SNB-Kritiker handeln unverantwortlich»

Elisabeth Tester und Philippe Béguelin
Der Währungsexperte Peter Bernholz fordert die Nationalbank im Interview mit «Finanz und Wirtschaft» auf, mit den Devisenreserven reale Werte wie Aktien zu kaufen.

Peter Bernholz beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Geldpolitik, Währungen und Finanzkrisen. Der emeritierte Professor der Universität Basel ist weltweit einer der erfahrensten und belesensten Kenner der Währungsgeschichte. Im August 2011 forderte er im Interview mit «Finanz und Wirtschaft» die Nationalbank auf, einen Mindestkurs festzulegen. Jetzt schlägt er vor, die Devisenreserven in Aktien zu investieren.

Herr Bernholz, die Nationalbank zieht Kapitalverkehrskontrollen in Betracht. Wie ist diese Ankündigung von Präsident Thomas Jordan einzuordnen?
Er hat das womöglich gesagt, um die Erwartungen zu beeinflussen. Rechnen die Ausländer mit Massnahmen, die vielleicht mit einer Strafsteuer oder negativen Zinsen verbunden sind, dann werden sie ­weniger geneigt sein, in den Franken zu gehen. Die Erwartungen sind derzeit von ausserordentlich grosser Bedeutung.

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Ein Kommentar zu ««SNB-Kritiker handeln unverantwortlich»»

  • M. Gerstenberg sagt: 17.06.2012 – 13:17 Uhr

    Der Hinweis an die SNB ist erstklassig. Um erhebliche Risiken aus € Währungsreseven zu minimieren müssen diese Bestände in reale Werte getauscht werden. Es gibt keine bessere und sicherere Lösung als dafür Aktien erstklassiger Weltunternehmen zu kaufen und diese mittel – langfristig zu halten. Der Werterhalt ist gewährleistet, die zu erwartende Wertsteigerung ” lausige Währung” gegen “existentielle Werte” wird ungeheuerlich sein und das zum Wohle der schweizer Nation und deren Unabhängigkeit.
    In heutiger Zeit – notgedrungen – hohe Devisenreserven zu bilden und mit hart erarbeiteter Währung CHF zu bezahlen ist nicht zu verantworten. Es drohen massive Verluste, also nix wie rein in werthaltige Aktien, was ohnehin jedem Investor zu empfehlen ist.