Unternehmen / Ausland

«So etwas macht mich krank»

Anne Richards, CEO von Fidelity International, hat für die jüngsten Finanzskandale klare Worte, warnt aber vor Selbstgefälligkeit.

Anne Richards zögert. Bad Apples? Schlechte Äpfel? Das Sprichwort, mit dem sie skandalträchtige Konkurrenz vergleicht, übersetzt sich schlecht. Doch die Nachricht ist klar. «Schlechte Äpfel» will die CEO des britischen Vermögensverwalters Fidelity International nicht in ihrer Branche. Richards hat den Ruf einer progressiven Bankerin. In der Coronakrise geriet sie in den Fokus, als sie sich gegen staatliche Rettungsprogramme und für bessere Eigenkapitalquoten stark machte. Warum ihre Überzeugungen ihr manchmal Anrufe von mürrischen CEO einbringen und weshalb sie als Verfechterin nachhaltiger Anlagen an schmutzigen Investments festhält, erzählt sie im Interview. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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