Unternehmen / Energie

So stehen die Chancen der Alpiq-Aktionäre vor Gericht

Aktivisten wollen einen höheren Preis erstreiten. Sie haben gute Argumente, doch die Rechtslage ist hart. FuW beantwortet die wichtigsten Fragen.

Die Publikumsaktionäre von Alpiq schöpfen Hoffnung. Die Credit- Suisse-Anlagestiftung CSA, die Alpiq künftig mit den Energiegesellschaften EOS und KSM halten will, hat die 90%-Hürde mit 89,94% knapp verpasst und kann die verbleibenden Kleinaktionäre nicht mit einer Abfindungsfusion (Squeeze-out-Merger) herausdrängen.

Wer auf mehr als die gebotenen 70 Fr. pro Aktie hofft, den dürfte noch mehr freuen, dass der britische Aktivist Knight Vinke und der amerikanische Hedge Funds Merion Capital Stellung bezogen haben. Sie sind darauf spezialisiert, derartige Transaktionen anzufechten. Merion hat den Anteil an Alpiq vergangene Woche von 3 auf 5,5% erhöht. Der Kurs, der seit Ende Mai nach der Publikation des Angebots wenige Rappen über dem Angebotspreis stagnierte, erwacht zu neuem Leben.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare