Die Covid-19-Krise hat im Hongkonger Büro der FuW vor drei Monaten mit dem Wühlen in einer Schublade begonnen. Dort verstaubten Gesichtsmasken, die im Januar 2003 vom Asienkorres­pondenten beim Ausbruch von Sars angeschafft ­worden waren. Die damals ebenfalls in Festlandchina ausgebrochene Lungenpest hatte in Hongkong – mehr noch als jetzt Covid-19 – Angst und Schrecken verbreitet, forderte sie doch weitgehend unbemerkt von der Welt über zweihundert Todesopfer. Das war nicht nur darauf zurückzuführen, dass Peking die Epidemie auch damals anfänglich vertuscht hatte, sondern vor allem auf die zu Beginn falsche Behandlung der Erkrankten. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?