Unternehmen / Finanz

So viel kostet der SNB-Hammer die Banken

Die Schweizer Banken müssen für ihr Hypothekargeschäft knapp 7 Mrd. Fr. zusätzliches Eigenkapital bereitstellen. Wer zahlt dafür?

Jetzt wird wieder gebremst. Den Regulatoren geht es nicht mehr um die Gefahren der Pandemie, sondern darum, den Gefahren des Preisauftriebs bei den Eigenheimen zu begegnen. Angesetzt wird  bei den Banken. Auf Antrag der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hat der Bundesrat den sogenannten sektoriellen antizyklischen Kapitalpuffer aktiviert, diesmal sogar in maximaler Höhe von 2,5%.

Die Banken müssen per Ende September die risikogewichteten Aktiven mit Bezug auf Wohnliegenschaften mit zusätzlichen 2,5% Eigenkapital unterlegen. «Durch die Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers auf 2,5% werden im Bankensystem knapp 7 Mrd. Fr. gebunden», gibt die SNB auf Anfrage der FuW erstmals bekannt.

830 Mio. Fr. für die UBS

Die UBS schreibt in ihrem Quartalsbericht, was das heisst. Der Puffer werde die notwendige Quote des harten Kernkapitals um 30 Basispunkte erhöhen. Das bedeutet für die Grossbank einen zusätzlichen Bedarf an Eigenkapital von 830 Mio. Fr., um ihr Wohnhypotheken-Kreditportefeuille von 139 Mrd. Fr. (Ende 2021) zu unterlegen.

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