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Softbank bläst zum Rückzug

Der Megafonds hat Start-ups mit Geld geflutet. Diese Zeiten sind vorbei – eine Chance für Schweizer Investoren.

Softbank ist einer der grössten Tech-Investoren der Welt. In der Schweiz ist sie weitgehend unbekannt. Zu Unrecht, auch hierzulande hat Softbank Hunderte Millionen investiert. 2019 hat ihr Vision Fund mit anderen ausländischen Investoren rund 489 Mio. Fr. in ­Get­your­guide gesteckt, einen Online-­Anbieter von Ausflugsgutscheinen. Das hat das Start-up auf eine Bewertung von über 1 Mrd. Fr. gehievt – ein Schweizer Einhorn war geboren.

Softbank ist aber keine Bank. Im Kern der Unternehmensgruppe steht ein Telecomkonzern, 1981 vom japanischen Milliardär Masayoshi Son gegründet. In den letzten Jahren hat Son die Gruppe diversifiziert und ist über zahlreiche Beteiligungen in E-Commerce – Softbank ist Alibabas grösster Aktionär –, Gaming, die Robotik und die Chipentwicklung vorgestossen. International bekannt wurde Softbank als grösster wie umstrittener Start-up-Investor mit dem 100 Mrd. $ grossen Vision Fund, der 2017 aufgelegt wurde.

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