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Riesenverlust bei Softbank – Jack Ma geht

Der japanische Technologieinvestor verbucht nach fehlgeschlagenen Beteiligungen einen Milliardenverlust. Alibaba-Gründer Jack Ma tritt zurück.

(Reuters) Der japanische Technologieinvestor hat nach fehlgeschlagenen Beteiligungen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Betriebsverlust von fast 13,1 Mrd. $ verbucht. Hauptgrund dafür sei der stark geschrumpfte Wert der Investitionen des rund 100 Mrd. $ schweren Vision Fund, teilte Softbank mit. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Betriebsgewinn von nahezu 18,7 Mrd. $ in der Bilanz. Softbank hält selbst sowie über den Vision Fund unter anderem Anteile am Mitfahrdienst Uber (UBER 34.15 -2.09%), Coworking-Anbieter WeWork aber auch an der Telekom-Tochter T-Mobile US (TMUS 99.22 2.08%).

Zudem wird Alibaba-Gründer Jack Ma von seinem Posten im Vorstand der Softbank zurücktreten. Ma galt als hochkarätiger Verbündeter des Softbank (Softbank 22.25 1%)-Chefs Masayoshi Son. SoftBank kündigte an, am 25. Juni dem Verwaltungsrat drei neue Vorstandsmitglieder vorzuschlagen, darunter Konzern-Finanzvorstand Yoshimoto Goto und Lip-Bu Tan, Chef der Chip-Design-Software-Firma Cadence Design Systems sowie Yuko Kawamoto, Professor an der rennomierten Waseda Business School in Japan.

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