Unternehmen / Schweiz

SoftwareOne unterwegs als wäre nichts

Analyse | Der Börsenneuling steckt die Krise souverän weg. Fragwürdige Aktienverkäufe trüben aber das positive Gesamtbild. Die Aktien verlieren.

SoftwareOne hat den Frühling gut überstanden. Trotz oder wegen der globalen Lockdowns hat sich die Nachfrage nach Software-Lösungen im ersten Halbjahr nicht merklich verlangsamt. Im Gegenteil: Dezentrales Arbeiten und Homeoffice haben die Adoption von cloudbasierten Anwendungen beschleunigt. Davon konnte der Stanser Software-Wiederverkäufer, der seit Herbst 2019 an der SIX kotiert ist, profitieren. Die Erlöse sollen im zweiten Semester im gewohnten Tempo weiterwachsen und die Profitabilität gehalten werden.

Der CEO, Dieter Schlosser, bleibt zuversichtlich. «Der Auftragsbestand ist auf rekordhohem Niveau. Unternehmen haben ein grosses Nachholbedürfnis bei Cloud-Lösungen», sagt er gegenüber FuW. Der Umsatz blieb im ersten Semester mit 3,9 Mrd. Fr. im Periodenvergleich praktisch konstant. Der Bruttogewinn – die bei SoftwareOne relevantere Messgrösse für den Erlös – konnte zu konstanten Wechselkursen 4,3% auf 371 Mio. Fr. gar leicht zulegen.

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