Märkte / Rohstoffe

Soja im Epizentrum des Handelsstreits

Die neusten Entwicklungen im Disput zwischen den USA und China treffen Soja besonders stark. Doch Zölle sind nicht der einzige Grund für den Preiszerfall.

Für den Sojamarkt sind nicht Trumps Importzölle massgebend, sondern wie China auf die amerikanische Provokation reagiert. Die USA ist der weltweit grösste Produzent von Sojabohnen, und kein Land importiert so viel davon wie China. Als Vergeltungsmassnahme hat die Volksrepublik bereits im letzten Juli einen Zoll von 25% auf US-Sojaimporte erhoben. Während die Gesamteinfuhren pflanzlicher Erzeugnisse in China weitgehend stabil blieben, fielen die Importe aus den USA markant. Im November wurde an chinesischen Häfen kein einziger Sack US-Sojabohnen ausgeladen.

Dafür wurden die Einfuhren aus Brasilien ausgeweitet. Dies illustriert eine der wenigen positiven Auswirkungen des Handelsdisputs: Die lateinamerikanischen Produktionsländer sind die lachenden Dritten, da chinesische Kunden auf deren Agrarprodukte ausweichen.

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