Unternehmen / Energie

SolarWorld in Existenznot

Der deutsche Solarkonzern kündigt einen Schuldenschnitt an – und hat eine «positive Fortführungsprognose» ermittelt. Die Aktien brechen ein.

Der einzige  international bedeutende noch kotierte deutsche Solarmodulhersteller setzt im Kampf ums Überleben ganz auf die politische Karte. Seit Jahren sind SolarWorld die mit günstigen Staatskrediten versorgten chinesischen Wettbewerber ein Dorn im Auge, und SolarWorld-Chef Frank Asbeck ist es gelungen, in den USA sogenannte Antidumping- und  Strafzölle auf chinesische Module einzuführen. Derzeit beschäftigt sich auch die EU auf Druck der Branchenlobby EU ProSun mit dem Thema. Anfang Januar hatte Asbeck erklärt, ein Entscheid der Kommission sei für Anfang Mai zu erwarten.

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