Märkte / Derivate

Solide Nachfrage sollte Kakaopreise beflügeln

Die Kakaonotierungen sind seit Frühling stark gesunken. Der Boden dürfte nun erreicht sein.

Die Bestrebungen Perus, die Bevölkerung vom Anbau illegaler Kokablätter abzubringen, trägt immer mehr Früchte – genauer gesagt: Kakaofrüchte. Analysten gehen für die Erntesaison 2018/19 von einer Produktion von 156 000 Tonnen aus, was allein über die letzten fünf Jahre fast einer Verdoppelung entspricht. Konkret gefördert wurde der Umstieg über Weiterbildungen, die Gründung von Kooperativen und den erleichterten Zugang zu Kapital.

Doch Peru ist beileibe nicht das einzige Land, das die Kakaoproduktion massiv ausgeweitet hat. Dank grösseren Anbauflächen und höherer Effizienz ist die globale Ernte 2016/17 auf einen neuen Rekordwert geklettert – wobei dieser auch vorteilhaften Wetterverhältnissen in den wichtigen Anbauregionen Westafrikas zu verdanken war.

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