Unternehmen / Gesundheit

Sondereffekte prägen Aevis-Zahlen

Die Spital- und Hotelbetreiberin hat den Umsatz klar gesteigert, dabei aber von mehreren Verkäufen profitiert.

(AWP) Die Aevis (AEVS 11 0.46%) Victoria-Gruppe ist 2019 deutlich gewachsen. Der Gesamtumsatz der im Gesundheitsbereich und in der Luxushotellerie tätigen Gruppe legte 41,1% auf 927,5 Mio. Fr. zu. Der Nettoumsatz (ohne Arzthonorare) stieg 45,5% auf 839,5 Mio., wie Aevis am Freitag mitteilte.

Dabei kamen allerdings einige Sondereffekte zum Tragen. 193,8 Mio. Fr. des Gesamtumsatzes stammten aus dem Verkauf der Infracore-Beteiligung. Weitere 21,7 Mio. kamen aus dem Verkauf der Générale-Beaulieu Immobilière (GBI), wie es im Communiqué heisst. Die GBI besitzt mehrere Immobilien in Genf, darunter die Clinique Générale-Beaulieu mit einer Mietfläche von rund 19’000 Quadratmetern.

Betrachtet man ausschliesslich das organische Wachstum der Gruppe, so betrug dieses auf Konzernebene 3,7%. Im Hotelbereich wurde ein Wert von 3,3% erzielt, im Spitalsegment einer von 4%. Im Segment Immobilien schliesslich, das einerseits aus Hotelimmobilien besteht, andererseits bis Ende Dezember auch die Einrichtungen der Clinique Générale-Beaulieu beinhielt, betrug das organische Wachstum 2,9%.

Mit dem Erreichten ist die Gesellschaft zufrieden. Das Plus im Umsatz habe man erreicht, obwohl es zu Verlagerungen in die ambulante Betreuung gekommen sei und die sogenannten Tarmed-Tarife gesenkt worden seien. Ausserdem stand 2019 die Renovation des Zürcher Luxushotels Eden au Lac auf der Agenda. Dieses wurde schliesslich im vergangenen Dezember wieder eröffnet.

Das vollständige Jahresresultat wird gemäss den Angaben am 27. März 2020 publiziert.

Die komplette Historie zu Aevis finden Sie hier. »

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