Unternehmen / Gesundheit

Sonova kämpft sich besser durch die Krise als erwartet

Analyse | Der Hörgerätehersteller bleibt trotz Umsatzrückgang profitabel. Die Aktien nehmen einen grossen Teil der Erholung vorweg.

Ausnahmsweise hat Sonova eine Art Quartalsbericht veröffentlicht. Nicht so schlimm wie befürchtet, lautet eine erste Zwischenbilanz nach Ausbruch der Coronapandemie.

Im April schrumpfte die Nachfrage 65%. Danach erholten sich die Einnahmen rascher als vom Management vorausgesagt. Per Ende des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2020/21 (Abschluss per Ende März) hatte der Hörgeräteproduzent ein Minus von noch 41% auf dem Konto. Im Juni dürften es also um 25% gewesen sein.

Mit zweitem Lockdown wird Prognose obsolet

Für das erste Semester stellt die Unternehmensleitung eine weitere, flacher verlaufende Erholung und einen Rückgang von 25 bis 35% im Vergleich zum letztjährigen Halbjahresumsatz von 1426 Mio. Fr. in Aussicht. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebita soll in konstanter Währung positiv bleiben, wird jedoch von 21% im vergangenen Geschäftsjahr unter 10% rutschen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?