Unternehmen / Finanz

Sorgen um die Altersvorsorge

Wie die Aufsicht des Bundes die Finanzlage und die Risiken der Pensionskassen beurteilt.

Die Pensionsvermögen der Erwerbstätigen und Rentner hätten im vergangenen Jahr im Durchschnitt 4,4% Rendite erwirtschaftet, berichtet die Aufsichtsbehörde des Bundes über die Einrichtungen der beruflichen Vorsorge. Diese gute Situation sollte genutzt werden, um den gesetzlichen Umwandlungssatz für künftige Rentner zu senken, sagte Vera Kupper Staub, Präsidentin der Aufsichtsbehörde, an der Jahreskonferenz.

So würde die Berechnung neuer Pensionskassenrenten der verlängerten Lebenserwartung der Landesbevölkerung und dem niedrigen Niveau der Obligationenrenditen angepasst. Wegen der verschleppten Senkung des Mindestumwandlungssatzes mussten die Vorsorgeeinrichtungen im vergangenen Jahr 4,4 Mrd. Fr. aus dem Anlageergebnis verwenden, um die von den Rentenbeziehenden gesparten Vorsorgegelder aufzupeppen.

Laufende Renten mit mehr als 4 Mrd. Fr. gestützt

Diese Geldumverteilung zu den Rentnern sei «noch immer substanziell», betont die Aufsichtspräsidentin, obschon sich der Betrag dank Rückstellungen früherer Jahre und Anpassungen in den Bilanzen der Pensionskassen von zuvor 7,2 Mrd. verringerte.

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Leser-Kommentare

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Stefan Huber 13.05.2021 - 03:03

Was sagt mir dies? Um dem zunehmedem Raubbau meines Vorsorgeguthabens entgegenzuwirken, sehe ich mich gezwungen, zu gegebener Zeit mein hart erarbeites Alterskapital als Einmalbezug zu beziehen.

Philipp Ulrich 13.05.2021 - 12:39

Auf den Punkt getroffen.