Märkte / Aktien

Spac: Warum Profis die Börsenhüllen so lieben

Die Boomzeiten für kotierte Blankoscheck-Firmen sind vorbei. Interessant bleiben sie wegen der Arbitrage-Möglichkeiten.

Nach dem Hype folgt die Ernüchterung. Das gilt derzeit auch für die Special Purpose Acquisition Companies (Spac) – Mantelfirmen ohne operatives Geschäft, die über einen Börsengang Eigenkapital aufnehmen, um ein nicht kotiertes Unternehmen zu übernehmen.

Die US-Börsenaufsicht hat den Riesenmarkt im Visier und arbeitet an einer strengeren Regulierung. Die Zahl der neuen Spac ist eingebrochen, und die Kurse sind seit Februar massiv gefallen. Ein typisches Beispiel ist die von CS-Verwaltungsrat Michael Klein gegründete Churchill Capital IV, die den Elektroautobauer Lucid Motors an die Börse bringen will. Nach einem Anstieg von 10 auf 60 $ liegt der Kurs nun wieder unter 20 $. Der US-Nachrichtensender CNBC verkündete gar die «Spacokalypse».

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Leser-Kommentare

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Roland Heinzer 24.05.2021 - 14:40

Mit Speck (spac) fängt man Mäuse (moneten).
Es kommt mir vor wie zu den Zeiten der “Clubdeals” zum Höhepunkt der financial engeneerings Euphorie. Irgendwann platzt die Blase und die “Sabine” (oben) hat ihre Mäuse in Golddukaten getauscht und lacht sich ins Fäustchen.