Märkte / Makro

«Spanien wird sich rasch erholen»

Xiana Margarida Méndez Bértolo, spanische Staatssekretärin für Handel, setzt sich für eine vermehrte wirtschaftliche Kooperation mit der Schweiz ein.

Die spanische Wirtschaft leidet mehr als jede andere in Europa unter der Coronakrise: Um 10,8% ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) 2020 geschrumpft. Gleichzeitig haben Schweizer Unternehmen wie Helvetia und SIX ihre Präsenz im Land gestärkt. Das stimmt die spanische Staatssekretärin Xiana Méndez optimistisch, dass ihr Land dieses Jahr die Vorzeichen umdreht und die Wachstumsrangliste anführen wird, wie sie im Gespräch in Zürich erklärt.

Frau Méndez, wie haben Sie das Pandemiejahr in Spanien erlebt?
Es war eine Herausforderung für das ganze Land. Neben der unmittelbaren Bekämpfung der Gesundheitskrise war die Priorität im Wirtschaftsteam der Regierung, der Privatwirtschaft zu helfen und Arbeitsplätze zu sichern. Also haben wir in den ersten Monaten das Sicherheitsnetz ausgebaut: Wir haben Kurzarbeit eingeführt und sowohl öffentliche Bürgschaften für den Zugang zur Finanzierung als auch Massnahmen für die Unterstützung der KMU zur Verfügung gestellt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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