Märkte / Makro

Spekulation um neuen EZB-Chef

Das Marktumfeld in der Eurozone trübt sich ein. In dieser heiklen Phase beginnt die Suche nach Mario Draghis Nachfolge.

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht vor bewegten Zeiten. Die Wende in der Geldpolitik ist eingeleitet, nun müssen die Währungshüter entscheiden, wie schnell sie den Normalisierungsprozess vorantreiben wollen. Dabei droht der Gegenwind schärfer zu werden: In der Eurozone zeichnet sich eine Abkühlung der Konjunktur ab, die Inflation bleibt gedämpft und die italienische Regierung sorgt für Nervosität an den Finanzmärkten.

In dieser kritischen Phase müssen die Marktteilnehmer eine neue Unbekannte berücksichtigen: Die achtjährige Amtszeit von EZB-Präsident Mario Draghi endet im Oktober 2019. Wer wird also die Geschicke der Notenbank künftig leiten? Rund ein Jahr vor der Wahl ist das Rennen um den Chefposten bei der EZB lanciert.

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