Märkte / Aktien

Spekulation um Rückzug von der Börse bei Axel Springer

Die Beteiligungsgesellschaft KKR ist an einem Einstieg bei Axel Springer interessiert. Das könnte dem Medienkonzern bei der Finanzierung künftiger Übernahmen helfen.

Es gibt Bewegung in der europäischen Medienbranche. Nachdem am Mittwoch bekannt geworden war, dass die italienische Mediaset bei ProSiebenSat.1 eingestiegen ist, hat der Konzern Axel Springer, zu dem unter anderem die «Bild»-Zeitung gehört, Gespräche mit der amerikanischen Beteiligungsgesellschaft KKR bestätigt.

Sehr zur Freude der Anleger: Axel Springer haben am Donnerstag knapp ein Fünftel an Wert zugelegt und notierten zwischendurch bei 55 €. Damit haben sie ihre Verluste der vergangenen Monate wettgemacht. Im letzten Halbjahr war der Kurs fast um ein Fünftel eingebrochen.

KKR will nach derzeitigem Verhandlungsstand allen Aktionären ausser der Grossaktionärin Friede Springer und dem Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner ein öffentliches Angebot zum Kauf ihrer Aktien unterbreiten. Die Erben von Axel Springer – der 1985 verstorbene Verleger hat unter anderem die «Bild» und die «Welt» gegründet – halten immer noch eine Mehrheit an dem Konzern.

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