Zum Thema: EFG-Tochter wird flügge

Spezielles Geschäftsmodell

Kerngeschäft der Emittentin EFG Financial Products (FP) sind strukturierte Produkte. Eine integrierte IT-Plattform ermöglicht den Anlegern bei EFG FP, Zertifikate nach Mass selbst zu erstellen.

Strukturierte Produkte (Zertifikate) setzen sich aus einem Basiswert wie Obliga­tionen, Rohstoffen und Aktien zusammen. Darüber wird mit einer Optionskomponente eine Struktur gestülpt. Dadurch kann dem Anleger ein bedingter Kapitalschutz (Barriere) oder ein Risikopuffer (Coupon und Discount) offeriert werden.

Diese Produkte sind das Kerngeschäft der Emittentin EFG Financial Products (FP), die am Dienstag angekündigt hat, voraussichtlich im vierten Quartal an die Börse zu gehen. Sie ist in einer ­Nische des Schweizer Zertifikatmarktes tätig und hat sich auf den Vertrieb von Anlageprodukten wie Barrier Reverse Convertibles spezialisiert. Im Kern des Unternehmens steht eine integrierte IT-Plattform, die Anlegern ermöglicht, Zertifikate nach Mass zu erstellen. Emittenten wie UBS und Vontobel haben ähnliche Plattformen. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal von EFG FP ist, dass sie die Optionskomponenten für ihre Zertifikate selbst erstellt. Dadurch soll die Wertschöpfungskette optimiert werden, die Plattform wird skalierbar. Konkurrenten wie Vontobel kaufen die Optionskomponenten u. a. bei Drittbanken ein.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?