Unternehmen / Ausland

Sportaktien haben einen Klotz am Bein

Lockdowns und die steigende Beliebtheit einheimischer Marken fordern Adidas und Nike in China heraus.

Der Lack ist ab. Jahrelang glänzte China als Markt mit den höchsten Wachstumsraten für die Hersteller von Sportschuhen und -bekleidung. Doch momentan ist die Realität eine andere: Das Geschäft, das ohnehin unter Aufrufen zum Boykott westlicher Marken gelitten hat, ist von neuerlichen Corona-Lockdowns in Dutzenden grossen Städten betroffen. Bei Adidas waren Anfang Mai 25% der eigenen und 15% der Partner-Shops geschlossen.

Der Umsatz in China, wo Adidas 2021 mehr ein Fünftel ihres Geschäfts erwirtschaftete, brach im ersten Quartal 2022 um 35% ein. «Wir müssen uns an die Herausforderungen in China anpassen», sagte CEO Kasper Rorsted gemäss Reuters. Und weiter: «Eine schnelle Wende ist unwahrscheinlich.»

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