Unternehmen / Immobilien

SPS will Portfolio aktiver verwalten

Analyse | Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site sieht sich trotz Corona gut unterwegs. Die Dividende wird coronabedingt gekürzt.

Eine Konsolidierung des Portfolios, eine aktivere Verkaufspolitik, eine Aufwertung der Sparte Solutions  und coronabedingt kurzfristig weniger ­Dividende. So lässt sich der virtuell durchgeführte Capital Market Day des Immo­bilienunternehmens Swiss Prime Site (SPS) zusammenfassen. Die Aktionäre des Schweizer Branchenprimus reagierten gelassen auf die Dividendenkürzung. 

Insgesamt sieht CEO René Zahnd das Unternehmen solid unterwegs. Der Wert des Portfolios nahm in den letzten drei Monaten um 0,1 auf 12 Mrd. Fr. zu. Auch stieg der Anteil der eingenommenen Mieten im Vergleich zur Sollmiete auf 97%. Dennoch fehlen SPS Mieteinnahmen aus Hotels und Gastrobetrieben. Bis Ende Jahr werden es 15 Mio. Fr. sein, schätzt Zahnd. Zum Halbjahr war SPS noch von 20 Mio. Minus ausgegangen. Dazu fällt der Beitrag der verkauften Tertianum-Sparte weg.  Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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