Unternehmen / Immobilien

SPS setzt neue Akzente

Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site ist zuversichtlich, was die Wachstumschancen angeht. Die Pandemie hat ihre Pläne nicht durcheinandergebracht.

Swiss Prime Site (SPS) fokussiert auf ein Wachstum aus den eigenen Projekten ohne zusätzliche Kapitalaufnahme. Nicht die grosse Kelle wird dazu gerührt, sondern die Feile für den Feinschliff in die Hand genommen. Neue Akzente erhalten die Finanzierungsstrategie und die Sparte Asset Management.

Ende Juni war das SPS-Portfolio mit 12,5 Mrd. Fr. bewertet und lag damit in der Mitte des Zielbands von 12 bis 13 Mrd. Fr. Kernthema in der Portfoliopolitik ist die Entwicklung der Projektpipeline im Umfang von rund 1 Mrd. Fr. Um diese Pipeline ist CEO René Zahnd sehr froh, zeichnet sich doch auf dem Schweizer Immobilienmarkt kein Ende der hohen Transaktionspreise ab. «Alle, die dringend Immobilien brauchen, zahlen jetzt zu viel. Wir haben die Möglichkeit, unser internes Potenzial auszuschöpfen», sagte Zahnd am Investorentag. SPS wird demnach eher als Verkäuferin auftreten und aus den Verkaufserlösen die Investitionen von jährlich 200 bis 250 Mio. Fr. bestreiten. Kapital-Recycling lautet die Devise.

Büronachfrage hoch

Ausbauchancen sieht Martin Kaleja, Leiter SPS Immobilien, im Segment Infrastruktur, zu der auch Laborräume zählen. Bereits im Bau sind das Dock 3 im Stücki-Park Basel mit Mieterin Lonza und das Gebäude JED 2 in Schlieren.

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