Unternehmen / Immobilien

SPS präsentiert gemischtes Bild

Analyse | Der Immobilienkonzern kämpft mit mehr Leerstand. Das Ertragsziel wird bestätigt. Die Titel kommen nicht vom Fleck.

Der Immobilienkonzern Swiss Prime Site (SPS) hat sich im ersten Halbjahr gut gehalten, doch hinterliess die Pandemie Spuren. So stieg der Leerstand, und der Verlust des Waren­hauses Jelmoli weitete sich aus. Wegen Sondereffekten ist die Gesamtrechnung mit dem Vorjahr schwer vergleichbar. Dieses Jahr brachte der Tertianum-Verkauf viel Geld in die Kasse. Das Ertragsziel wurde bestätigt, doch ist die Vermarktung der Immobilien schwieriger geworden.

Im Vergleich zur Konkurrenz ist SPS den Folgen der Coronapandemie deutlicher ausgesetzt. 26% der Mieteinnahmen stammen aus dem Detailhandel, weitere 7% aus dem Bereich Hotel/Gastronomie. Druck auf die Einnahmen und die Bewertung sind die Konsequenz. Bis Ende Jahr erwartet CEO René Zahnd den Wegfall von 20 Mio. Fr. Mietertrag, wie er an einer Medien- und Analystenkonferenz ausführte.  Gemessen am gesamten Mietvolumen entspricht dies weniger als 5%. Darin enthalten sind auch Mietzinserlasse. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?