Märkte / Rohstoffe

Staatsfonds streben weg von Energieinvestments

Die Volatilität der Ölpreise beschäftigt auch die Staatsfonds. Viele Investitionsvehikel versuchen, ihre Abhängigkeit vom Energiesektor zu reduzieren.

Die Volatilität der Energienotierungen bereitet nicht nur den Notenbanken Probleme. Auch die vielerorts von Öl- und Gaseinnahmen gespeiste Staatsfonds (Sovereign Wealth Funds, SWF) werden von der unsicheren Preisentwicklung tangiert – bringen ihre Investitionen im Energiesektor doch potenzielle Klumpenrisiken mit sich. Zwar sind die Bestrebungen, die Ölabhängigkeit der Staatsvehikel abzubauen, nicht neu. Die Schwäche des Ölpreises des letzten Jahres hat die Thematik allerdings erneut in den Vordergrund gerückt.

Eine führende Rolle in der Diskussion nimmt der norwegische Staatsfonds ein.  Mit einem Vermögen von über 1000 Mrd. $ ist der Government Pension Fund Global (GPFG), der von einer Abteilung der norwegischen Zentralbank verwaltet wird, gegenwärtig der grösste SWF der Welt. Bereits Ende 2017 wurde der Vorschlag diskutiert, Anlagen in Öl- und Gasunternehmen abzustossen – nicht aus Klimaschutzgründen, sondern um damit die doppelte Abhängigkeit vom Energiesektor zu reduzieren.

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