Die aktuelle technische Verfassung des Swiss Market Index kann als halb volles oder halb leeres Glas interpretiert werden. Die zweite Sichtweise ist realistischer.

Der SMI sendete zuletzt ein kleines positives Signal, als er auch oberhalb von 9100 noch gekauft wurde. Allerdings ist eine kräftige Erholung nach dem Mega-Crash seit Ende Februar auch keine Überraschung. Und das Kaufinteresse ist auch schon wieder deutlich zurückgegangen, ein Anstieg über die nächste – eigentlich nur schwache – Hürde um 9700 zeichnet sich nicht mehr ab. Anleger müssen jederzeit mit einem erneuten Schwächeanfall in Richtung 8150/8500 rechnen.

Der SMI dürfte sich auch langfristig einen neuen Gleichgewichtspreis suchen. Das höchste dafür geeignete Niveau liegt um 9500 (rot), allerdings sind Schwankungen um die nächsttiefere Zone bei 7600/8150 wahrscheinlicher. Dies kann auch Schwächeanfälle bis 6750 (grün) beinhalten. Frische Käufe ergeben erst Sinn, wenn der Markt sich wieder einer der unteren Schwellen annähert.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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