Sponsored by Finreon

Stabile, regelmässige Erträge in sich veränderndem Marktumfeld

Von Wanja Eichl, Co-Head of Business Development, Finreon AG

Im Negativzinsumfeld sind Anleger gezwungen, Risiken einzugehen, um Renditen zu erwirtschaften. Allerdings deutet einiges darauf hin, dass der Wirtschaftszyklus sich dem Ende zuneigen dürfte. Insbesondere im Umfeld von zunehmender Unsicherheit sehnen sich viele Anleger nach stabilen, regelmässigen Erträgen. Dividendenstarke Aktienportfolios kommen diesem Bedürfnis entgegen – sollten aber mit systematischem Risikomanagement kombiniert werden, um die Schwankungen des investierten Kapitals zu reduzieren.

Ohne Risiko keine Rendite

Viele Jahre lang war es möglich, Erträge zu erwirtschaften, ohne dabei substantielle Risiken eingehen zu müssen. Risikoaverse Anleger konnten ihr Geld auf dem Sparkonto deponieren oder aber in Staatsanleihen investieren und von nominal positiven Zinsen profitieren. Mit dem in der Schweiz und in Europa nach wie vor anhaltenden Negativzinsumfeld hat sich dies grundlegend verändert (siehe Abbildung 1). Heute sind Anleger gezwungen, bewusst Risiken einzugehen, um positive Renditen zu erwirtschaften.

Mehr Risiken nehmen, in unsicheren Zeiten?

Gleichzeitig nimmt die Unsicherheit an den Märkten zu. Der seit Jahren anhaltende Bullenmarkt hat der Investorengemeinde immer neue Rekordstände an den Börsen beschert. Das vierte Quartal 2018 hat allerdings schmerzhaft in Erinnerung gerufen, wie zügig der Wind an den Märkten drehen kann. Sorgen um das globale Wirtschaftswachstum bleiben bestehen. Einiges deutet darauf hin, dass der Wirtschaftszyklus sich dem Ende zuneigen dürfte. Ebenso flammen politische Unsicherheiten wie etwa der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China immer wieder von Neuem auf. Insbesondere in diesem Umfeld sehnen sich viele Anleger vermehrt nach regelmässigen, stabilen Erträgen. Doch welche Anlagen eignen sich dafür?

Welche Anlagen bieten stabile und regelmässige Erträge?

Es gibt verschiedene Anlagen, welche Investoren regelmässige Erträge in Form von Ausschüttungen ermöglichen. So zahlen viele Obligationen einen Coupon. Im momentanen Umfeld sind diese Coupons in der Schweiz und im Euroraum aber zumeist relativ überschaubar (bspw. beträgt der Coupon für eine 10-jährige deutsche Staatsanleihe 0.25%). In Kombination mit unattraktiven Yields (bspw. ist die Verzinsung der gleichen 10-jährigen deutschen Staatsanleihe bei -0.30% angesetzt) ist die Attraktivität der Anlageklasse Obligationen in vielen Fällen momentan nicht gegeben bzw. stark eingeschränkt. Neben Obligationen können auch Anlagen in Immobilien und Aktien Erträge in Form von regelmässigen Ausschüttungen generieren. Die folgende Abbildung zeigt einen Vergleich der Ausschüttungsquote über verschiedene Anlageklassen.

Dabei zeigt sich, dass Aktien aufgrund der Dividendenausschüttung eine attraktive Möglichkeit darstellen, regelmässige Erträge abzuschöpfen. So ist die Dividendenrendite eine einfache und effiziente Möglichkeit, einen beträchtlichen Teil der Gewinnrendite von Unternehmen abzuschöpfen und so kontinuierliche Erträge zu erwirtschaften. Durchschnittlich wurden beispielsweise rund 36% der Gewinnrenditen amerikanischer Unternehmen (S&P 500 Index) über die letzten 15 Jahre in Form von Dividendenrenditen ausgeschüttet. Portfolios mit einem gezielten Fokus auf dividendenstarke Titel ermöglichen noch weitaus attraktivere Ausschüttungsquoten.

Kombination von hohen Ausschüttungen und Risikomanagement

Dividendenstarke Aktienportfolios können Anlegern also attraktive Ausschüttungen ermöglichen, allerdings ist die Anlageklasse Aktien mit substantiellen Risiken behaftet. So können die investierten Vermögen in turbulenten Märkten grossen Schwankungen unterliegen. Die normalen Marktschwankungen (Volatilität) im Umfang von einer Standardabweichung (ca. +/- 18% p.a.) sind grundsätzlich nichts Schlechtes, denn für dieses Risiko werden die Anleger langfristig mit einer positiven Prämie in Form von positiven Renditen entschädigt. Allerdings unterliegen Aktien auch Tail-Risiken, dem Risiko grosser Substanzverluste bei Crashes. Historisch treten Tail Events im Durchschnitt ungefähr alle 10 Jahre auf: Beim letzten Tail Event – der Finanzkrise 2008 – ist der S&P 500 auf Jahresbasis um mehr als 38% eingebrochen. Unterjährig waren die maximalen Verluste noch weitaus grösser. Solche Tail Events zerstören nicht nur die Rendite, sondern auch die Substanz, mit welcher zukünftige Renditen erwirtschaftet werden.

Für Anleger, welche sich nach stabilen, regelmässigen Erträge sehnen und die gleichzeitig aber das investierte Kapital vor grossen Verlusten bewahren möchten, empfiehlt es sich daher dividendenstarke Aktienportfolios mit einem Risikomanagement zu kombinieren. Dieses Risikomanagement sollte den Fokus klar auf die Reduktion von grossen Verlusten in Hochrisikophasen und die Wahrung der Substanz legen. Die folgende Abbildung zeigt auf, was die Vorteile einer solchen Kombination sein können.

Während ein herkömmliches, dividendenstarkes Aktienportfolio (graue Linie) zwar attraktive Ausschüttungen erwirtschaftet, unterliegt es auch deutlichen Substanzverlusten während Crashes an den Märkten wie etwa der Finanzkrise 2008. Wird nun ein dividendenstarkes Aktienportfolio mit systematischem Risikomanagement kombiniert (blaue Linie), können die Performance-Eigenschaften deutlich verbessert werden. Durch eine systematische Absicherung/Reduktion des Aktien-Exposures während Crash-Phasen können die Substanzverluste deutlich reduziert werden. Durch die Kombination von dividendenstarken Aktienportfolios mit einem systematischen Risikomanagement wird es Anlegern möglich, regelmässige, stabile Erträge zu erwirtschaften bei gleichzeitig reduzierten Schwankungen des investierten Kapitals.