Märkte / Devisen

Stabiler Euro nach den deutschen Wahlen

Die Devisenprognosen der Banken signalisieren einmütig, dass der Euro seine Tiefstkurse gegenüber dem Franken hinter sich hat.

Der Wahlausgang in Deutschland hat dem Euro zuerst einmal zugesetzt. In der allerersten Reaktion gab er gegenüber seinem wichtigsten Konkurrenten, dem Dollar, Terrain ab. Im asiatischen Handel Montag früh sackte die Gemeinschaftswährung unter 1.17 $/€. Die Nachricht, dass im Post-Merkel-Deutschland gleich auch noch die wichtigste politische Partei, die CDU, ihre Spitzenposition an die Sozialdemokraten abgeben muss, hat offensichtlich manchen Händler am Devisenmarkt verunsichert.

Aber die Furcht hielt nur kurz an. Als die europäischen Händler in das Geschehen einstiegen, eroberte der Euro gegenüber dem Dollar Terrain zurück. Er kletterte über 1.17 $/€. Damit sei er zwar eher schwach bewertet, schreibt das Devisenteam von UniCredit in einem Marktkommentar, aber immerhin seien die jüngsten Tiefstände von 1.1680 und 1.1660 $/€ nicht nach unten durchbrochen worden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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