Unternehmen / Konsum

Stabwechsel bei SGS

Calvin Grieder übernimmt VR-Präsidium. Wichtiges Projekt ist die Mittelfriststrategie.

Der Warenprüfkonzern SGS ist mit seiner weltweiten Präsenz durch die aktuelle Coronapandemie ­vielerorts gefordert. Die Mitarbeitenden am Hauptsitz in Genf arbeiten im Home­office. Der Arbeitseinsatz an den euro­päischen Standorten wird laufend eva­luiert, und in China wird der Betrieb ­wieder hochgefahren. Ungeachtet der Turbulenzen im Tagesgeschäft arbeitet der Konzern mit dem neuen Verwaltungsratspräsidenten Calvin Grieder an der Spitze an einer neuen Mittelfriststrategie, die im Herbst präsentiert werden soll. 

Grieder wurde vor einem Jahr neu in den SGS-Verwaltungsrat gewählt. Der in den USA geborene Schweizer mit Jahrgang 1955 kennt die Schweizer Industrielandschaft wie kaum ein anderer. In seiner vierzigjährigen Karriere war er in wich­tigen Positionen bei Gesellschaften wie Georg Fischer, Mikron, SIG und vor ­allem Bühler, wo er von 2001 bis 2016 als CEO wirkte und immer noch Präsident ist. Er führt auch den Verwaltungsrat des ­Aromen- und Riechstoffherstellers ­Givaudan und steht somit gleich zwei SMI-­Gesellschaften vor.

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