Unternehmen / Industrie

Knall bei Stadler Rail: CEO geht

Analyse | Thomas Ahlburg geht nach nur zwei Jahren als CEO, Peter Spuhler übernimmt. Zudem kippt Stadler die Jahresprognose.

Als «Wegbegleiter» bezeichnete Peter Spuhler Thomas Ahlburg im September 2017. Als Menschen, der ihn «aus unternehmerischer, führungstechnischer und vor allem aus mensch­licher Sicht restlos überzeugt» habe. Es war der Moment, in dem Spuhler – zuvor quasi Alleinherrscher bei Stadler Rail – einen Teil seiner Macht abgab, nämlich die operative Leitung. Das falle ihm nicht leicht, sagte er damals. Aber ein verantwortungsvoller Unternehmer müsse seine Nachfolge frühzeitig planen. Auch ein Peter Spuhler werde älter.

Damals war Spuhler 58. Heute ist er 61 – und ist nun bis auf weiteres wieder operativer Chef. Sein CEO Ahlburg, den er ­zuvor über Jahre aufgebaut hatte, tritt ­zurück. «Aufgrund von Differenzen hinsichtlich der strategischen und organi­satorischen Weiterentwicklung von Stadler», wie es in einer Mitteilung heisst. Sie wurde am Auffahrtstag verschickt. Ge­naueres über den Inhalt dieser Differenzen liess sich nicht ausfindig machen. Spuhler wollte sich nicht äussern. Die Unternehmenssprecherin schrieb, sie könne dazu nicht mehr sagen.

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