Unternehmen / Industrie

Stadler Rail fährt noch nicht im Eilzugtempo

Analyse | Die Prognosesenkung drückt auf den Kurs. Die Aussichten des Herstellers von Schienenfahrzeugen sind mittelfristig aber gut. Ein Kauf lohnt sich.

Der Auftragseingang von Stadler Rail ist beeindruckend. Praktisch im Zweiwochentakt hat der Hersteller von Schienenfahrzeugen im ersten Semester Aufträge reingeholt. Sie belaufen sich auf 2,3 Mrd. Fr. oder 178% mehr als vor einem Jahr. Damit erzielt der Konzern einen Rekord von 14,4 Mrd. Fr. Aufträgen.

Dabei sind Aufträge mit laufenden Einsprachefristen oder Verhandlungen zur Finanzierung noch nicht als Auftragseingang verbucht. Wie zum Beispiel der Grossauftrag der Berliner Verkehrsbetriebe mit einem Volumen von 3 Mrd. €. Konkurrent Alstom hat Beschwerde eingelegt, weil die Vergabekammer des Landes einen Nachprüfungsantrag abgelehnt hatte. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Stadler eine definitive Zusage erhält.

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