Unternehmen / Industrie

Stadler-Rail-CFO: «Die Situation ist nicht ideal»

Raphael Widmer, Finanzchef von Stadler Rail, sagt, weshalb beim Bahnbauer derzeit wenig Geld in die Kasse fliesst.

Auffällig an den Abschlüssen des Zugbauers Stadler Rail ist, dass der Cashflow seit einiger Zeit negativ ausfällt. Obwohl die Auftragsbücher voll sind und der Umsatz in der Tendenz stark steigt, fliesst also Geld aus dem Unter­nehmen ab. Anleger stimmt das skeptisch. Auf Anfrage von FuW nimmt Finanzchef Raphael Widmer dazu Stellung.

Herr Widmer, Stadler Rail verbucht seit ­einiger Zeit einen negativen Cashflow. Was läuft da falsch?
Im ersten Halbjahr 2020 lag das an Corona. Wir haben einen extrem hohen ­Bestellungsbestand. Deshalb haben wir unter Hochdruck Fahrzeuge gebaut, damit wir die Termine einhalten können. Es standen immer mehr fertige Züge da, die wir aber nicht ausliefern konnten. Wir konnten somit auch keine Rechnungen verschicken, weshalb kein Cash floss.

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