Unternehmen / Industrie

Stadler Rail öffnet erstmals ihre Bücher

Analyse | Der Zugbauer will mit dem IPO weiteres Wachstum finanzieren. Peter Spuhler soll grösster Aktionär bleiben.

Der Rollmaterialhersteller Stadler gehört heute, direkt und indirekt, zu 80% Peter Spuhler. Als privat gehaltene Gesellschaft veröffentlichte Stadler jeweils nur Zahlen zu Umsatz und Auftragseingang. Mit dem bevorstehenden Börsengang legt sie nun erstmals sämtliche Zahlen offen. Dabei zeigt sich das Bild eines finanziell gesunden, in den vergangenen Jahren stark gewachsenen Unternehmens mit Luft nach oben in der Rentabilität.

In den vergangenen zehn Jahren ist Stadler im jährlichen Mittel rund 7% gewachsen. 2018 betrug der Umsatz 2 Mrd. Fr. Im Heimmarkt Europa kommt das Unternehmen auf einen Marktanteil von 15% und ist grösser als Siemens, aber kleiner als Bombardier und Alstom. In den USA und den Staaten der früheren Sowjetunion ist es mit Marktanteilen von je rund 1% präsent, sieht aber Potenzial nach oben. Bislang gar nicht aktiv ist die Gesellschaft in Asien. «Wir haben einige Male versucht, Aufträge zu gewinnen, kamen aber jedes Mal mit einer blutigen Nase zurück», sagte VR-Präsident Peter Spuhler.

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Leser-Kommentare

Guiseppe Meroni 19.03.2019 - 16:56

Man hört und liest nie etwas von Dätwyler Altdorf ?