Unternehmen / Industrie

Stadler gewinnt Anlegervertrauen zurück

Analyse | Nach einer Reihe verfehlter Prognosen kann der Bahnbauer die Erwartungen für 2020 übertreffen.

Endlich. Nachdem Stadler Rail Semester für Semester Erwartungen enttäuscht hat, trifft nun das Gegenteil ein: Stadler kann mit den Zahlen für 2020 die Schätzungen des Marktes auf allen Ergebnisstufen leicht übertreffen. Das ist das Positivste am Abschluss des Bahnbauers. Das Unternehmen macht damit einen Schritt zur Rückgewinnung angeschlagenen Anlegervertrauens.

Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident und CEO im Doppelmandat, scheint sich bewusst zu sein, dass das eine Priorität sein muss. Angesprochen auf die auffallend niedrige Margenprognose für das laufende Jahr («über 6%», bereits im zweiten Halbjahr 2020 lag die Ebit-Marge wieder bei 7%), sagte er: «Wir möchten die Analysten und die Presse ja auch einmal positiv überraschen.» Seit dem Börsengang vor bald zwei Jahren war das kaum je der Fall. Stadler senkte Prognosen, nur um sie dann trotzdem zu verfehlen. Mit ein Grund, weshalb CEO Thomas Ahlburg im Mai vergangenen Jahres gehen musste.

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