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Selbst hart gesottene Schweizer Touristen empfinden die Preise in Singapur als hoch: Die vitale Republik in Südostasien ist das teuerste Pflaster unter allen Reisestädten. Zürich schafft es immerhin auf Platz drei; Genf findet sich auf Rang sieben, ex aequo mit Paris. Immerhin ist ein Teil des etwa für viele deutsche Reisende abschreckend hohen Schweizer Preisniveaus nicht hausgemacht, sondern der Schwäche des morschen Euros geschuldet. Bemerkenswert ist die Rangierung von Reykjavik (16.); Island hat sich von seiner Finanzkrise rasch erholt und kann sich vor lauter Touristen kaum noch retten – das treibt die Preise. Schanghai (ebenfalls 16.) zeigt, dass China in Teilen kein Billiglohnland mehr ist. Das Gegenstück zu Singapur ist Almaty, die preiswerteste Stadt für einen Ausflug. Die frühere Kapitale Kasachstans bietet, so heisst es, sehenswerte Märkte, mit Pferdefleisch in rauen Mengen. Ein Stück weit spiegelt die Verteilung teuer-günstig das Nord-Süd-Gefälle, ein Stück weit ­Attraktivitäts- und auch Sicherheitsunterschiede. «Value for money» findet sich etwa in Panama City, das für wenig Geld viel zu bieten hat. Unweit davon liegt Caracas, das unschön und gefährlich ist und nur zum Diktaturstudium taugt. Letzteres gilt zwar auch für St. Petersburg, das jedoch prächtig ist. Auch Kiev ist ein Geheimtipp. Oder Lusaka: nicht Sambias Hauptstadt selbst, aber das wilde Afrika rundum.