Schmolz + Bickenbach (S+B) hat einen mehrjährigen Prozess der Transformation hinter sich. Lange Zeit war das Geschehen von Machtkämpfen der Eigentümerschaft und von finanziellen Engpässen geprägt. Diese Querelen hat der Stahlhersteller mit Hauptsitz in Luzern nun hinter sich gelassen.

Vor 2003 war das Unternehmen noch Stahlhändler und Weiterverarbeiter einer Vielzahl von Stahlprodukten ohne eigene Schmelzkapazität, sagt CEO Clemens Iller. Er ist seit April 2014 im Amt.

An einem Kapitalmarkttag – dem ersten seit Jahren – führte er am Donnerstag aus, die Aufbaustrategie bis 2007 sei vom Kauf einiger Speziallangstahlhersteller in Europa und Nordamerika geprägt gewesen. Erst in seine Amtszeit fiel die wichtigste Bereinigung der jüngeren Geschichte, der Verkauf jener Distributionseinheiten, die nicht zum Kerngeschäft gehörten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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