Unternehmen / Ausland

Starbucks räumt auf

Die Kooperation zwischen Nestlé und Starbucks zeigt: Die US-amerikanische Kaffeehauskette fokussiert auf das Kerngeschäft.

Der Verkauf von Kaffeebohnen im Einzelhandel gehört nicht zum Kerngeschäft von Starbucks. Das hat der Kaffeehausbetreiber mit 28‘000 Niederlassungen weltweit nun auch eingesehen. Darum überlässt er den Vertrieb und Verkauf von Tee, Kaffeebohnen und Fertigkaffee im Detailhandel in Zukunft Nestlé. Nicht inbegriffen sind Fertiggetränke wie Frappuccinos und White Chocolate Mochas. Diese vertreibt Starbucks auch im Einzelhandel weiter selbst.

Die Transaktion ist keine Überraschung. Starbucks-CEO Kevin Johnson ist seit April 2017 im Amt und betonte, dass er auf das Kerngeschäft fokussieren will. Der Verkauf von Kaffeebohnen zählt nicht dazu. Über den Vertriebskanal Einzelhandel erzielte Starbucks 2017 einen Umsatz von 2 Mrd. $ – etwa 9% des Gesamtumsatzes. Zwar ist die Sparte mit einer operativen Marge von 44% deutlich profitabler als das Hauptgeschäft mit 18%, und das Wachstum in den vergangenen fünf Jahren war mit 9% per annum sehr solide. Johnson sprach jüngst aber von gestiegenem Druck und intensiverem Wettbewerb in diesem Segment.

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