Märkte / Makro

Stark: «Nationalbank ist Opfer der EZB-Politik»

Der ehemalige Chefvolkswirt der EZB, Jürgen Stark, kritisiert im Video-Interview die Geldpolitik in Europa und hält Mario Draghis Signale für verspätet.

(AWP) Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) basiert auf einer falschen Diagnose – und der jüngst von EZB-Chef Mario Draghi angedeutete Anfang des Ausstiegs aus der expansiven Geldpolitik kommt zu spät. Dies zumindest sagte der profilierte EZB-Kritiker Jürgen Stark am Swiss International Finance Forum (SIFF) am Dienstag in Bern gegenüber AWP Video.

«Man kommt zwar dem Ausstieg aus dieser expansiven Geldpolitik der EZB jetzt vielleicht etwas näher – doch dieser wird sehr schwierig und komplex werden», so der ehemalige Chefvolkswirt der EZB weiter.

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