Unternehmen / Industrie

Starrag erholt sich

Im vergangenen Jahr hat sich der Werkzeugmaschinenbauer mit nahezu verdoppeltem Auftragseingang deutlich verbessern können.

(AWP) Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag hat sich 2021 vom schwierigen Vorjahr erholt. Damals hatte das Unternehmen stark unter der Corona-Krise gelitten. Starrag verbuchte vor allem bei den Aufträgen deutliche Zuwächse.

Mit 293 Mio. Fr. verharrte der Umsatz hingegen etwa auf dem Vorjahresniveau von 297 Mio. Zur Erinnerung: 2020 musste Starrag einen Umsatzeinbruch um fast 30% hinnehmen.

Ein deutliches Plus verbuchte das Industrieunternehmen vor allem auf Auftragsseite. So hat sich der Bestellungseingang auf 379 Mio. Fr. nahezu verdoppelt (+97%), wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Er bewege sich damit wieder im Rahmen der Vorjahre. Die Aufträge seien in allen vier Abnehmerindustrien gestiegen.

Der Auftragsbestand legte um 47% auf 256 Mio. zu. Damit sichere der aktuelle Arbeitsvorrat die Grundauslastung über das laufende Jahr 2022 hinaus.

Mit Blick auf das Ergebnis erwartet Starrag einen einstelligen Millionenverlust. Dies sei vor allem der Schliessung des deutschen Standorts Mönchengladbach geschuldet, die bereits Ende Juli angekündigt wurde. Die Kosten dafür belaufen sich laut Mitteilung auf 13,3 Mio. Fr. und liegen im Rahmen der Erwartungen.

Der Geschäftsbericht 2021 mit dem vollständigen Jahresabschluss wird am 4. März 2022 veröffentlicht.