Unternehmen / Industrie

Starrag reorganisiert und greift in Mönchengladbach durch

Analyse | Eine Neuorganisation und ein Stellenabbau sollen die Kosten bis 2021 um 8 bis 10 Mio. Fr. senken.

Es war absehbar, dass etwas gehen musste: Starrag hat für 2018 trotz eines rekordverdächtigen, 32%igen Bestellungs-Exploit einen Umsatzrückgang und einen fast 30% niedrigen Betriebsgewinn melden müssen. Jetzt folgen die Korrekturmassnahmen. Weil dem Vernehmen nach der deutsche Standort Mönchengladbach letztes Jahr einen Verlust von über 10 Mio. Fr. erlitten hat, wird hier das Messer angesetzt: Es sollen 150 der 380 Stellen abgebaut werden.

Grund für die schlechte Leistung Mönchengladbachs waren unter anderem zu knapp gerechnete und mit zu viel Projektrisiken hereingenommene Aufträge. Künftig wird man selektiver vorgehen, was einen Kapazitätsabbau bedingt. Dazu kommt, dass Teile des Produktionsablaufs ausgelagert werden.

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