Unternehmen / Industrie

Starrag hat noch viel Potenzial

Analyse | Der Hersteller von Werkzeugmaschinen hat 2017 deutlich mehr verdient. Doch die Marge entspricht erst knapp der Hälfte des Zielwertes.

Der Werkzeugmaschinenhersteller Starrag Group hat 2017 erstmals einen Umsatz von über 400 Mio. Fr. erreicht.Der Betriebsgewinn stieg weit überproportional 63% auf 15,3 Mio. Fr. Der Reingewinn verdoppelte sich auf 12,1 Mio., wobei hier noch eine Steuergutschrift über 1,3 Mio. Fr. mithalf. Die Ausschüttung wird von 1 auf 1.50 Fr. erhöht und wiederum steuerfrei aus den Kapitalreserven bezahlt.

So eindrücklich die Zuwachsraten anmuten: Das Niveau des Betriebsgewinns ist weiterhin ungenügend. Die Betriebsmarge liegt mit 3,8% noch weit unter dem mittelfristigen Zielwert von 8%. «Persönlich bin ich nicht zufrieden», kommentierte Verwaltungsratspräsident Daniel Frutig den letztjährigen Zahlenkranz an der Medien- und Analystenkonferenz am Freitag. Er hält am Zielwert aber fest: «8% sind machbar», gibt er sich überzeugt.
Man habe viele Vorleistungen erbracht, etwa in der Vertriebsstruktur, im Verkauf und im modularen Aufbau der Maschinen, der höhere Skaleneffekte (steigende Margen) bei zunehmendem Umsatz ermöglichen soll.

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