Unternehmen / Industrie

Starrag muss Ziele senken

Wegen Produktionsproblemen wird der Maschinenbauer 2018 deutlich weniger verdienen. Der Auftragseingang ist derweil stark.

Der Werkzeugmaschinenhersteller Starrag muss seine Ziele für 2018 erneut reduzieren. Der Umsatz im zweiten Semester werde geringer ausfallen als in der schon rückläufigen ersten Jahreshälfte. Auch im Gesamtjahr sei nun von einem Umsatzrückgang auszugehen, teilt das Unternehmen mit. Der Betriebsgewinn werde gar «klar» unter Vorjahr liegen. Damit schraubt Starrag zum zweiten Mal in diesem Jahr die Ergebnisprognose zurück.

Gemäss Starrag waren Verzögerungen in der Auftragsabwicklung an einem Standort der Gruppe ausschlaggebend für das rückläufige Halbjahresresultat und die erste Prognosereduktion. Die seither ergriffenen Massnahmen hätten noch nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Zudem sei es seither an weiteren Standorten zu Problemen mit der Auftragsabwicklung gekommen, was «Massnahmen zur Optimierung der Wertschöpfungskette und zur besseren Steuerbarkeit von Projektabwicklungen» nötig gemacht habe. Dabei kam es an zwei Standorten zu Führungswechseln.

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