Unternehmen / Gesundheit

Start-ups machen einen Bogen um die SIX

Ausländische Investoren stecken Rekordsummen in Schweizer Jungunternehmen. Inländische spielen eine Nebenrolle.

Nicht nur die Börsen werden mit Geld überschüttet, auch in Schweizer Start-ups fliessen Rekordbeträge, und das trotz noch nicht ausgestandener Pandemie. Gemäss dem jüngsten Swiss Venture Capital Report wurden im ersten Halbjahr rund 1,76 Mrd. Fr. auf hundertvierundzwanzig Finanzierungsrunden verteilt in Schweizer Jungunternehmen investiert. Das sind 130% mehr als in der Vorjahresperiode. Diese wurde zwar schwer von der Pandemie getroffen, doch es sind immer noch 50% mehr als im ersten Semester 2019.

Das ist ein historischer Rekordwert, der auch von der Mega-Finanzierung des Versicherungs-Start-ups Wefox mit knapp 585 Mio. Fr. zusätzlich aufgebläht wurde. «Es ist sehr viel Geld vorhanden», sagt Stefan Kyora vom Portal Startupticker.ch, Mitautor der Studie. Diese Geldschwemme sei nicht nur für die Schweiz typisch, sondern auch international zu beobachten. Eine Explosion bei den Bewertungen sei hierzulande indes nicht festzustellen. «Decacorns» – also Start-ups mit einer Bewertung von mindestens 10 Mrd. $ – gibt es hier keine, insofern habe die Schweiz noch nicht ihren Platz auf der globalen Start-up-Landkarte gefunden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?