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Märkte / Immobilien

Steigende Hypozinsen und die Strategie der Nationalbank

Die Hypothekarsätze in der Eidgenossenschaft haben deutlich angezogen, doch die Schweizerische Nationalbank hält unverändert an ihrem geldpolitischen Kurs fest.

Noch steckt die Schweiz tief in der Coronapandemie. Sowohl die Schweizerische Nationalbank (SNB) als auch das führende Konjunkturforschungsinstitut der Schweiz, die Kof/ETH, betonten diese Woche die anhaltend sehr grosse Ungewissheit des Ausblicks.

Der Erfolg der Impfstrategie entscheide über den Wirtschaftsverlauf, sagt die Kof/ETH. Laufe alles nach Plan, setze die Erholung im nächsten Quartal ein und erreiche das Bruttoinlandprodukt im Herbst das Vorkrisenniveau.

Die SNB ist etwas vorsichtiger. Sie erwartet, dass die Wirtschaft dieses Jahr schwächer wachsen wird, als die meisten Prognostiker vorhersagen. An ihrer vierteljährlichen Lagebeurteilung hielt sie an der Dezemberprognose von 2,75 bis 3% Wachstum fest. Sie betont, dass sie ihre lockere Geldpolitik unverändert fortsetzen wird. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Oliver Schmid 28.03.2021 - 22:54
“Der Zinsanstieg der vergangenen Wochen war also eher ein kleiner Buckel im ansonsten flachen Zinsverlauf, aber nicht die Zinswende.” Die Zinswende hat noch NIE jemand im voraus gesehen. Aber die Zinswende hat immer mit einem “Buckel” begonnen. Die Notenbanken haben zwar Einfluss auf die Zinsen, aber nicht auf die Inflation. Der Markt hat das richtig erkannt, denn die Daten deuten… Weiterlesen »