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Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Dividenden
Unternehmen / Schweiz

Steuerfreie Ausschüttungen liegen im Trend

Rund sechzig der kotierten Schweizer Unternehmen nutzen statt der Zahlung einer Dividende die Ausschüttung aus Kapitaleinlagereserven.

Das Jahr 2017 ist gelaufen, die Dividendensaison naht. Auf Basis der Zwischenberichte, der Aussichten und der konjunkturellen Entwicklung haben sich die Schätzungen für die Dividenden gefestigt.

Einen Einfluss auf die Rendite, die dem Privatanleger unter dem Strich übrig bleibt, hat auch die Steuerbelastung. Denn gewöhnliche Dividenden erhöhen sein steuerpflichtiges Einkommen und damit die Steuern. Stammt die Ausschüttung eines Unternehmens aber aus den Kapitaleinlagereserven (und nicht aus der Gewinnreserve), müssen Privatanleger in der Schweiz diesen Betrag nicht versteuern. Bruttorendite ist dann gleich Nettorendite.

«Finanz und Wirtschaft» zeigt eine Übersicht, welche kotierten Schweizer Unternehmen in der kommenden Saison von der Möglichkeit Gebrauch machen dürften, ihre Aktionäre über steuerbefreite Ausschüttungen aus Kapitaleinlagereserven am Erfolg teilhaben zu lassen.

Zur besseren Übersicht ist die Tabelle in die Abschnitte Swiss Market Index (SMI, total zwanzig Werte), Swiss Market Index Midcap (SMIM, total dreissig Werte) und Swiss Performance Index ohne SMI und SMIM unterteilt. Gesondert aufgeführt sind die Gesellschaften, die ihre Auszahlung zumindest teilweise aus Kapitaleinlagereserven bestreiten dürften. Die Renditen ergeben sich aus der für das Geschäftsjahr 2017 erwarteten Dividende gemessen am aktuellen Aktienkurs.

Zu beachten ist, dass es keine Garantie gibt, dass die Unternehmen ihre Ausschüttung tatsächlich aus der Kapitaleinlagereserve vornehmen. Zunächst muss der Verwaltungsrat sich für dieses Vorgehen entscheiden, und dann müssen die Aktionäre dem Vorschlag an der Generalversammlung zustimmen.

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