Märkte / Makro

Stimmung der US-Verbraucher bricht ein

Das Verbrauchervertrauen der Amerikaner sinkt in der Virus-Krise deutlich.

(Reuters) Die Stimmung der US-Konsumenten bricht in der Coronakrise immer weiter ein. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen im April fiel auf 71,0 Zähler von 89,1 Punkten im März, wie die Universität Michigan am Donnerstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Das ist das niedrigste Niveau seit Dezember 2011. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang auf 75,0 Punkte gerechnet. Der private Konsum gilt als Säule der US-Konjunktur. Er steuert rund 70% zur Wirtschaftsleistung bei.

Der US-Währungshüter Robert Kaplan aus Dallas befürchtet, dass die Verbraucher auch nach dem Höhepunkt der Corona-Infektionen aus Angst um ihre Gesundheit und ihren Arbeitsplatz zurückhaltender sein könnten. Das dürfte seiner Einschätzung nach die zu erwartende wirtschaftliche Erholung in der zweiten Jahreshälfte dämpfen.

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