Unternehmen / Gesundheit

Hürden für Straumann werden höher und höher

Analyse | Das Dentalunternehmen hebt die Jahresprognose zum dritten Mal an. Das Wachstum 2022 wird moderater ausfallen.

Straumann gelingt es seit Jahren, hohe Erwartungen zu übertreffen. Wobei das Management jeweils zurückhaltende Prognosen macht: «Straumann stapelt immer noch tief», lautete die FuW-Schlagzeile zum Halbjahr.

Im dritten Quartal wuchs das Dentalunternehmen organisch, das heisst währungsbereinigt und ohne Berücksichtigung von Akquisitionen, mit knapp 32% etwa sieben Prozentpunkte rascher als von den Finanzanalysten vorausgesagt. Selbst die höchste Einzelschätzung wurde übertroffen. «Ein Traumresultat», schrieb Mirabaud Securities in einem Morgenkommentar. Die Aktien sprangen auf Allzeithoch, obschon sie zuvor über 80% seit Jahresbeginn gewonnen hatten.

Über zwei Jahre, davon eineinhalb mit Pandemie, ergibt sich eine stattliche Wachstumsrate von 17,3%, aus eigener Kraft. Aus geografischer Sicht erholte sich das Geschäft in Lateinamerika, das 2020 am meisten unter den Coronarestriktionen gelitten hatte, im Berichtsquartal am stärksten. Sämtliche vier Bereiche von Straumann – Zahnimplantate, digitale Zahnmedizin, Biomaterialien und Kieferorthopädie – steigerten die Einnahmen im dritten Quartal mehr als 20%.

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Leser-Kommentare

Sibyl Kade 28.10.2021 - 08:04
Sehr geehrter Herr Schmocker, zu Ihrer Ersteinschätzung würde ich gerne zwei Anmerkungen machen: Auch letztes Jahr war Straumann eher zurückhaltend mit Prognosen für dieses Jahr und was trotzdem für ein tolles Ergebnis herauskam, sehen wir ja schon seit Beginn dieses Jahres! Und bei allem Respekt; Ihren letzten Satz finde ich völlig unpassend! Was sein muss, muss sein und wenn jemand… Weiterlesen »