Unternehmen / Gesundheit

Straumann nimmt sich auch 2019 sehr viel vor

Analyse | Der Zahnimplantatanbieter wächst im Schlussquartal kräftig und gewinnt erneut Marktanteile. Die hohe Bewertung der Aktien hat gute Gründe.

Es fällt schwer, die Zahlen von Straumann ohne Begeisterung zu kommentieren. Das Schlussquartal 2018 des Basler Dentalunternehmens brachte wider Erwarten keine Abschwächung, im Gegenteil: Die Geschäftsdynamik nahm noch einmal zu. Am Schluss resultierte aufs Jahr gesehen ein organisches Wachstum von 19%, viermal das Lauftempo des globalen Zahnimplantatmarktes.

Nunmehr besetzt Straumann 25% Anteil, vor der Dentalsparte des US-Konzerns Danaher (inklusive Nobel Biocare) mit 19% und Dentsply Sirona mit 12%. Das Wachstum geht nicht auf Kosten der operativen Marge. Sie nahm auf Stufe Ebitda leicht auf knapp 30% zu, trotz niedrigerer Bruttomarge und nachteiliger Fremdwährungseffekte.

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